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Wildnispädagogik

Jahrtausendelang waren wir Menschen auf enge und vielschichtige Weise mit der Natur verbunden. Wir kannten die Rhythmen und Zyklen der Erde und fühlten uns mit Pflanzen, Tieren genauso verbunden wie mit Wasser, Wind und Steinen. Heute scheint diese ursprüngliche Verbundenheit fast schon vergessen zu sein, aber es braucht oft nicht viel, um wieder damit in Berührung zu kommen. Das Naturmentoring der Wildnispädagogik öffnet eine Tür zu einer guten, einfachen Welt. Die Schicht zwischen unserer inneren und äußeren Wildnis ist dünn.


Wildnispädagogik wurzelt in den Lehren nach Tom Brown Jr., Jon Young und der Wilderness Awareness School, USA. Die Arbeit und das Wirken dieser Menschen – sowie das ihrer indigenen Lehrer:innen Nordamerikas – hat mich in vielerlei Hinsicht inspiriert und mein eigenes Leben nachhaltig verändert. Mit Liebe und Leidenschaft gebe ich diese Lehren so authentisch wie möglich weiter.

„Die Wildnis ist nicht ein Ort den wir besuchen. Sie ist unsere Heimat.“
Gary Snyder

Tiefe Naturverbindung

Das Herzstück der Wildnispädagogik liegt in einer tiefen, ganzheitlichen Naturverbindung, dem „Einheimischwerden“ in der Natur. Sie lädt uns dazu ein, uns wieder in die natürlichen Kreisläufe einzubinden. Im animistischen Weltbild ist alles mit allem verbunden. Diese tiefere Ebene zeichnet auch die Wildnispädagogik aus. Sie findet u.a. Ausdruck in der gelebten Dankbarkeit, Ritualen in der Natur, gemeinschaftsbildender Kreiskultur und der Erfahrung, dass alle Wesen zu uns sprechen können, egal ob Pflanze, Feuer oder Stein. 

„Wenn wir uns auf unseren wilden Weg machen, hat das das Potential unser Leben zu transformieren, unsere Sicht auf unsere Umgebung, die natürliche Welt und uns selbst zu verändern.“
Miriam Schulz